Inter­na­tio­nale Labor­woche 2020

Spacecamp 2018

Dieses Jahr findet die Labor­woche erst­mals mit einer inter­na­tio­nalen Schwer­punkt­set­zung statt! Neun Work­shops werden auf Englisch, über­wie­gend von Dozie­renden unserer Part­ner­hoch­schulen in Irland, Israel, den Nieder­landen, Polen, Ungarn und Schweden unter­richtet. Wir konnten auch zahl­reiche Expert*innen aus der Wirt­schaft für einen Work­shop gewinnen und auch Lehrende der HfG bieten span­nende Kurse an. An den Abenden finden Vorträge zu aktu­ellen design­re­le­vanten Themen statt.

Programm

Alle regu­lären Kurse pausieren während der Labor­woche, statt­dessen haben die Studie­renden der Bachelor-Studi­en­gänge die Möglich­keit in studi­en­gangs­über­grei­fenden Work­shops gemeinsam an Projekten zu arbeiten. 

Die 25 Work­shops finden täglich zwischen 9.00 und 17.00 Uhr digital statt. Keine Angst: natür­lich müsst ihr nicht die ganze Zeit vor dem Compu­ter­bild­schirm verbringen! Die meisten Work­shops sind inter­aktiv gestaltet bzw. erfor­dern auch eigene Recherche und klei­nere Projektarbeiten. 


An den Abenden erwarten euch dann span­nende Vorträge:

Montag, 9. November 2020 um 19.00 Uhr
Prof. Carmen Hart­mann-Menzel mode­riert eine Podi­ums­dis­kus­sion mit Nancy Birk­hölzer (IXDS) und Zwetana Penova – Welche Kompe­tenzen müssen Gestalter*innen aktuell und in Zukunft für die Entwick­lung rele­vanter Lösungen mitbringen?

Dienstag, 10. November 2020 um 19.00 Uhr
Dr. Martin Mäntele (HfG Archiv Ulm) – The Ulm School of Design and the Ulm Modell

Mitt­woch, 11. November 2020 um 19.00 Uhr
Leif Huff (IDEO) – Design as an atti­tude
Navi­ga­ting uncer­tain­ties: How design can help make the right choices

Infos für Studierende

Die Labor­woche findet von 9. bis 12. November 2020 statt und ist eine Pflicht­ver­an­stal­tung für das 2. bis 4. Bachelor-Semester, sowie für KG6, IG6, IoT6. Für die erfolg­reiche Teil­nahme erhaltet ihr zwei ECTS-Punkte. Jede*r Student*in wurde entspre­chend seiner Prio­ri­täten bereits einem Work­shop zuge­teilt. Ein Wechsel ist aus orga­ni­sa­to­ri­schen Gründen nicht möglich. Falls ihr nicht an eurem Work­shop teil­nehmen könnt, meldet ihr euch bitte bei Nadine Stümpfig. 

Für die Abend­vor­träge müsst ihr euch nicht anmelden.

Workshops

Titel Dozent*in
Comiczeichnen für Einsteiger*innen Julia Bernhard
Augmented Reality Art Marcin Wichrowski
Cradle to Cradle – designing regenerative systems Michael Braungart, Laura Duran
Depth-of-Field: Exploring coexistence between graphical and physical objects Jasjit Singh
Design and the transition to a circular economy Dr. David Peck
Design Handcraft vs. Style-GAN Marc Engenhart
Design Sprint – How do we learn in a digital world? Dominik Fink, Mario Rieker
Design (Thinking) Doing Sebastian F. Müller
Die Welt in weich Katharina Bredies
Die Zukunft der Städte | Zwischenräume Poonam Choudhry
Eine fotografische Reise... Jens Werlein
Entrepreneurial Education – persönliche Stärken entdecken und unternehmerische Kompetenzen entwickeln Carolin Morlock
Faszinierender Werkstoff Bambus Toshiki Yabushita
Food Spectacles: Seeing Power, Eating Culture Jamie Allen, Abbéy Odunlami
Happybriefing – finding your foundation Johannes Valentin Breuer
Imperfection Alesa Mustar, Mehmet Kohserli
Lets make design great again Zachi Dinar
Message received Ronald Hamilton
Prototyping Homeoffice Thomas Schlüter
Schreiben mit Bildern Edgar Walthert
Collagenfilm/Cut-Out-Animation (Stop Motion) Rasih Bayölken
User-Empowering Design Eran Franco
Visualisierung von Livesensordaten Luca Stetter, Hartmut Bohnacker
What if ... Florian Pfeffer
Explore the Light! Balázs Püspök
Laborwoche 2018

Comic­zeichnen für Einsteiger*innen

Im Work­shop Comic­zeichnen für Anfänger, beschäf­tigten wir uns mit der Ideen­fin­dung, Konzep­tion und stufen­weisen Ausar­bei­tung eines 5 – 8 Seiten langen Kurz­co­mics. Der Fokus lag auf einer nach­voll­zieh­baren Erzähl­struktur und dem Finden der eigenen Visual Voice.

Julia Bern­hard

Cradle to Cradle – designing rege­ne­ra­tive systems

We focused on our own daily routines and the rela­ti­onship we have with our water, energy and ligh­ting systems, through the use of several objects related to each acti­vity. The Cradle to Cradle design concept became a crucial approach to re-design systems that could only bring posi­tive impact. We learnt step by step how to design bene­fi­cial products and services, by embra­cing human and envi­ron­mental health. Desi­gners are of para­mount impor­t­ance for the tran­si­tion to a world where humans gene­rate nothing but a posi­tive foot­print! There­fore, these 7 desi­gners created a poster where they shared part of their vision of how does 3 diffe­rent objects present in our daily routines could look like when the cradle to cradle approach is met.“

Michael Braun­gart, Laura Duran

Depth-of-Field: Explo­ring coexis­tence between graphical and physical objects

The students were asked to create their own inter­pre­ta­tion of the expres­sion of Coexis­tence“ high­ligh­ting the Depth of Fieldexperience. 

The final outcome acted as a setting for the visual frame by the virtue of how the subject may be related to the rest of the back­ground by crea­ting condi­tions which are either varied with time, distance, rota­tion, scale or controlled by effects like inten­sity, repe­ti­tion, visi­bi­lity and other possi­bi­li­ties using external sources of light, wind or sound to name a few.

They explored illu­sions created by the combi­ning and modu­la­ting diffe­rent mate­rials and medium which included lights, shadows and reflec­tions, and how they worked with typo­graphy, mirrors and pipes. In the end they worked with four themes gravity, reci­procal, cyclic and attach­ment, which acted as moti­va­tions to create the final results in form of videos and visuals showing the Depth of Field.

Jasjit Singh

Design and the tran­si­tion to a circular economy

Design plays a key role in the tran­si­tion to a circular economy. Too often we design products with little regard for what happens when we no longer want them and waste is design gone wrong! This course streng­t­hened skills as a desi­gner by tack­ling the tran­si­tion from our linear take-make-waste“ economy to a circular economy. In a circular economy products loop back into the produc­tion system through repair, refur­bish­ment, rema­nu­fac­tu­ring and even­tually, recy­cling. By doing this we extend their useful life and design out waste. The use of the EdX plat­form MOOC Circular Economy – An intro­duc­tion’ allowed for on-line lear­ning and hands on acti­vity from remote loca­tions. The 4 days covered; Day 1 (Episode 1): What is the circular economy? Day 2 (Episode 2): Busi­ness value in a circular economy. Day 3 (Episode 3): Longer lasting products. Day 4 (Episode 6): Thin­king in systems.

Dr. David Peck

Design Hand­craft vs. Style-GAN

In diesem Plakat­work­shop unter­suchten die Studie­renden die konzep­tio­nellen, entwurfs­re­le­vanten, funk­tio­nalen und ästhe­ti­schen Bezie­hungen, notwen­dige Methoden wie Wirkungen, welche zwischen einem Entwurf von »Hand« und einem Entwurf mit der Assis­tenz einer von ihnen selbst trai­nierten »Maschine« auftreten und möglich sind. Im Laufe der Woche wurde von den Studie­renden ein indi­vi­du­elles GAN (Gene­ra­tive Advers­a­rial Network) Modell als neuro­nales maschi­nelles Netz trai­niert, um auf Basis der Entwurfs­idee weitere Facetten und Möglich- keinten einer »erwei­terten« Gestal­tung zu erzeugen.

Die abschlies­senden Plakat­gruppen sind dabei im direkten Gegen­über Ergeb­nisse, welche Vor- und Nach­teile, Inter­ak­tions- und Kommu­ni­ka­ti­ons­po­ten­tiale der beiden Entwurfs­pro­zesse sichtbar machen.

Marc Engen­hart

Design Sprint – How do we learn in a digital world?

Im Work­shop Design Sprint – How do we learn in a digital world?” haben wir uns mit dem Lernen in einer zuneh­mend digi­ta­li­sierten Welt beschäf­tigt. Wie wir aktuell am eigenen Leibe erfahren, eröffnet dieses Umfeld Chancen und bietet neue Möglich­keiten, jedoch stellt es uns gleich­zeitig auch vor neuar­tige Heraus­for­de­rungen und Probleme. Diese haben wir in Teams analy­siert und unter Anwen­dung verschie­denster Krea­tiv­me­thoden in einem 4‑Tages Design Sprint bearbeitet.Gemeinsam erar­bei­teten die Studie­renden Konzepte, welche anschlie­ßend proto­ty­pisch ausge­ar­beitet und mit Nutzern getestet wurden.

Ein Konzept beschäf­tigt sich mit dem Thema gemein­same Akti­vi­täten trotz Social-Distancing”, im Prototyp der Chal­lenges App” können gemeinsam mit Freunden verschie­denste Akti­vi­täten wie Laufen, Sport­übungen, Zeichnen oder Kochen geplant und durch­ge­führt. Hier­durch soll wieder ein gestärktes Gemein­schafts-Gefühl entstehen und Studie­rende können wieder mehr gemein­same Akti­vi­täten zusammen erleben – auf Distanz!

Die zweite Projekt­gruppe hat eine Lern­um­ge­bung für Schü­le­rinnen und Schüler entworfen, die trotz Online-Unter­richt moti­viert, möglichst viel analog zu arbeiten, sodass die Screen­time verrin­gert wird. Hierzu wurde eine kind­ge­rechte Gestal­tung ange­wandt und das Aqua­rium” entworfen, wo jedes Kind durch einen Fisch reprä­sen­tiert wird.

Dominik Fink, Mario Rieker

Design (Thin­king) Doing

Während der Labor­woche entwi­ckelten die Studie­renden aus den Fach­rich­tungen: Produkt­ge­stal­tung, Inter­ak­ti­ons­ge­stal­tung, Internet of Things und Kommu­ni­ka­ti­ons­ge­stal­tung neue Dienst­leis­tungs­ideen. Basie­rend auf quali­ta­tiven Inter­views iden­ti­fi­zierten die Teams zunächst Heraus­for­de­rungen von Nutzer*innen zum Thema Liefer­ser­vice. Mithilfe der SparkCanvas-Methode entwi­ckelten die Studie­renden neue Lösungs­an­sätze. Die Ideen wurden durch verschie­dene Proto­typ­ing­for­mate greif- und testbar gemacht und iterativ weiter­ent­wi­ckelt. Zudem gestal­teten sie ein Geschäfts­mo­dell­kon­zept für ihre neuar­tigen Dienst­leis­tungen und erstellten ein Pitchdeck.

Sebas­tian F. Müller

Die Welt in weich

Wie können textile Mate­ria­lien dazu beitragen, die Inter­ak­tion mit bekannten Gegen­ständen besser, schöner und inter­es­santer zu gestalten? In diesem Work­shop haben sich die Studie­renden auf die Suche nach textilen Alter­na­tiven für vertraute Dinge wie Foto­ap­pa­rate, Fern­be­die­nungen, Heizungen oder Föns begeben. Mithilfe von Bodys­tor­ming haben wir die Inter­ak­ti­ons­mög­lich­keiten textiler Mate­ria­lien erforscht und Analo­gien gesucht, bei denen textile Eigen­schaften wie Weich­heit und Falt­bar­keit zur Geltung kommen. Die Ergeb­nisse sind speku­la­tive Designs, die den vertrauten Dingen eine neue, unbe­kannte Form verleihen.

How can textile mate­rials be used to make the inter­ac­tion with well-known objects more plea­sant, joyful and inte­res­ting? In this work­shop, the students were deve­lo­ping alter­na­tive shapes for fami­liar things like photo cameras, remote controls, radia­tors or hair­dryers. By bodys­tor­ming with textile objects, we were explo­ring the affor­dances of textile mate­rials and deve­lo­ping new forms that make use of textile proper­ties like soft­nesss and plia­bi­lity. The results are specu­la­tive designs that offer an new and unfa­mi­liar shape for ever­yday things.

Katha­rina Bredies

Die Zukunft der Städte | Zwischenräume

In diesem Work­shop über die Zukunft der Städte – Zwischen­räume bekamen die Studie­renden die Aufgabe, leer­ste­hende oder schlecht genutzte Flächen in einer Stadt aufzu­spüren, zu foto­gra­fieren und zu analy­sieren. Danach sollten sie ein Konzept für diese Fläche gestalten, wie sie besser genutzt werden kann für die Menschen. Aspekte wie Umge­bung, Gesell­schaft, Mobi­lität, Umwelt sowie die aktu­elle Corona Pandemie sollten sie in ihre Konzepte mit einbe­ziehen. Das Ziel war, die Studie­renden für die Design und Stadt­pla­nung im Kontext zu sensibilisieren.

Mit ersten Skizzen sollten sie ihre Idee veran­schau­li­chen. Mit 3D Visua­li­sie­rung sollten ihre Idee darstellen, mit einem Essay das Konzept begründen und Stel­lung zu ihrer Sicht­weise beziehen. Heraus­ge­kommen sind tolle Ansätze für die Umnut­zung dieser brach­lie­genden Flächen und Gebäude in den Städten.

Poonam Choudhry

Eine foto­gra­fi­sche Reise…

Eine foto­gra­fi­sche Reise… ins Unge­wisse? Was sucht Ihr und was werdet Ihr finden?

Ein freies Thema, ein sinn­volles Konzept, ein funk­tio­nie­render Work­flow wird auf dieser Reise zu einer eigenen Bild­sprache führen, die am Ende eine eigene Geschichte erzählt…

Unter der Anlei­tung des Foto­grafen Jens Werlein sind zwölf ganz unter­schied­liche und indi­vi­du­elle Projekte entstanden. Dies ist eine bunt gemischte Zusam­men­stel­lung einzelner Bilder aller Teilnehmer*innen des Work­shops, da der Seri­en­cha­rakter der Projekte nicht darge­stellt werden kann.

Jens Werlein

Faszi­nie­render Werk­stoff Bambus

Ich habe eine Einfüh­rungs­vor­le­sung gemacht, danach haben wir uns mit dem Mate­rial Bambus vertraut gemacht. Wir haben zuerst die Basis-Tech­niken (Spalten, Biegen) kennen­ge­lernt. Danach haben wir verschie­dene Verbin­dungs­me­thoden ange­schaut und auspro­biert. Nach den prak­ti­schen Expe­ri­menten haben die Studenten eigene Idee entwi­ckelt und Proto­typen gebaut. Sie sollten dabei die Grund­ei­gen­schaften des Bambus erproben und anwenden. Ziel war kein fertiges Produkt, sondern das Kennen­lernen der Möglich­keiten, mit diesem Werk­stoff zu gestalten.

Toshiki Yabu­s­hita

Food Specta­cles: Seeing Power, Eating Culture

For Food Specta­cles: Seeing Power, Eating Culture”, we discussed and looked at a number of food projects that would extend ideas and inte­rests in urban meta­bo­lism, agri­cul­tural industry and culi­nary cultures, 

The class, held by Jamie Allen and Abbéy Odun­lami, si related to the Cycles of Circu­la­tion rese­arch project at the Critical Media Lab Basel. Sessions featured at-home cooking sessions, design exer­cises about hospi­ta­lity and cultural appro­pria­tion, and students deve­loped food concepts related to food sourcing, prepa­ra­tion, consump­tion and the poli­tical econo­mics and ecolo­gies of these activities. 

Jamie Allen, Abbéy Odunlami

Happy­brie­fing – finding your foundation

Je schwie­riger, desto einfa­cher. Je einfa­cher, desto schwieriger. 

Ausge­hend von meiner Grund-Annahme, dass eine Entwurfs­auf­gabe mit vielen Frei­heiten einen hohen Schwie­rig­keits­grad birgt, stellte Ich die Aufgabe, ein Spar­schwein neu zu inter­pre­tieren, um anhand eines schnellen und inten­siven Entwurfs das Thema HAPPY BRIE­FING prak­tisch ergründen zu können. Die Heraus­for­de­rung lag darin, sich diesem sehr offenen und somit schwie­rigen Thema syste­ma­tisch zu nähern und nach und nach eigene Einschrän­kungen fest­zu­legen, die für den Entwurfs­pro­zess unab­dingbar sind. Die teils inter­dis­zi­pli­nären Teams fanden rasch span­nende erste Impulse, um daraus sukzes­sive sehr verschie­dene Ideen zu gene­rieren und die Details des Entwurfs als logi­sche Konse­quenz daraus abzuleiten. 

Johannes Valentin Breuer

Imper­fec­tion

Our capi­ta­list society, with its focus on idea­li­sa­tion and appearance, re-creates the concept of Perfec­tion’. Judging the perpe­tual re-inter­pre­ta­tion of perfec­tion has always been met with strong resis­tance. The criti­cism of perfec­tion is performed by the search for the imper­fect and/​or its de-construction. 

Thus the aim of the work­shop is to find criti­cism in ideo­logy and beauty in change. 

What are we dealing with? Zeit­geist? Taste? Stupi­dity? Art? Design? Loss? Win? Supe­rio­rity? Inse­cu­rity? Believe? Truth? Bullshit?

After rese­ar­ching and criti­cally ques­tio­ning the ideo­logy of perfec­tion, the students created concepts of distor­tion, dest­ruc­tion, rear­ran­ge­ment and evolution. 

Alesa Mustar, Mehmet Kohserli

Lets make design great again

The aim of the work­shop was to rese­arch the history of design in the 20th century. Find a meaningful desi­gner with a unique visual world. Then, analyze the visual world and the design princi­ples of the selected artist. The last assign­ment was to develop and design the guide­lines for the process of designing an appli­ca­tion with the new system that will display his graphic world. 

Zachi Dinar

Message received

Work­shop parti­ci­pants conducted a process of visual rese­arch into print-based news reports. News arti­cles were reviewed and orga­nised into key topic areas. The subject matter of these reports was then explored online and through social media. The focus was on the use of language — was it consis­tent or did it change? If the use of language changed, how did it impact the framing of the original message? The collected mate­rial then became subject matter for typo­gra­phic inves­ti­ga­tion through print-based news formats (tabloid and broads­heet). The role and use of voice in news repor­ting was explored through a series of typo­gra­phic expe­ri­ments informed by contrasts in tone of voice and point of view. A rapid incre­mental itera­tive process was employed to allow the work­shop parti­ci­pants judge and focus the framing of a parti­cular message.

Ronald Hamilton

Proto­typing Homeoffice

Thomas Schlüter

Schreiben mit Bildern

Zu Beginn des Work­shops Schreiben mit Bildern, haben wir uns mit der Geschichte univer­seller Spra­chen und Bild­spra­chen ausein­an­der­ge­setzt. Visu­elle Spra­chen verdeut­li­chen die Kommu­ni­ka­tion und schlagen Brücken zwischen Kulturen, wenn man Unter­schiede in kultu­reller Wahr­neh­mung nicht außer Acht lässt.

Was sind die öffent­li­chen Räume (Isotype) und Poster­wände (Atelier Popu­laire) der Gegen­wart? Wir finden uns heut­zu­tage, auch durch die Pandemie, vermehrt in virtu­ellen Räumen und verstärken unsere Kommu­ni­ka­tion mit Emojis und Memes. Bei Ersteren bestimmt das Unicode Konsor­tium welche Zeichen wichtig genug sind, um in den Index mit aufge­nommen zu werden. 

Als einfüh­renden Mini-Work­shop entwarfen die Studie­renden ein Symbol für die Rettung des Planeten. Inspi­riert durch die starken Logos der Extinc­tion Rebel­lion oder des Sunrise Move­ments, wurden Zeichen entworfen, welche von Akti­visten leicht adap­tiert werden können.

Für den Rest der Woche setzten sich die Teilnehmer*innen mit Themen ausein­ander, deren Kommu­ni­ka­tion ihnen persön­lich beson­ders wichtig ist. Dabei entstan­denen Symbole, die vom Thema Struk­tur­schwäche, erneu­er­bare Energie oder Neben­wir­kungen von Medi­ka­menten, bis hin zur Kolo­nia­li­sie­rung des Welt­alls reichen. Auch Sticker gegen das Club-Sterben und gender­neu­trale Figuren für Ballet­rou­tinen wurden gestaltet. Andere wiederum entwarfen Pikto­gramme für Rand­er­schei­nungen im Sport, inte­gra­tive Wegfin­dung oder die Kommu­ni­ka­tion mit Gesten. Sticker für die Aufga­ben­ver­tei­lung in der WG, Film­genres, eCars, die Regen­schirm­pro­teste und Selb­st­op­ti­mie­rung gegen die Klima­ka­ta­strophe sind eben­falls Ergeb­nisse des Workshops.

Mit dem Ziel, die Symbole als Sticker-Set zu veröf­fent­li­chen, lernen die Studie­renden nicht nur unmiss­ver­ständ­lich in einem kohä­renten Stil zu kommu­ni­zieren, sondern auch inner­halb vorge­ge­benen Einschrän­kungen zu arbeiten. Wie sehen die Sticker im Nacht­modus auf schwarzem Hinter­grund aus? Wie gewähr­leiste ich, dass ich keine Rechte Dritter verletze? Wie plat­ziere ich Darstel­lungen mit verschie­denen Dimen­sionen gleich­wertig in die vorge­ge­bene Quadrate und wie halte ich die Daten­menge klein?

Edgar Walt­hert

Colla­gen­fil­m/Cut-Out-Anima­tion (Stop Motion)

Rasih Bayölken

User-Empowe­ring Design

The User-Empowe­ring Design” work­shop dealt with Ergo­nomic & Inclu­sive Design, and gave the students know­ledge, tools and skills, to promote life quality and equa­lity, through design. 

The students learned how to imple­ment ethics, social respon­si­bi­lity and crea­tive empathy in their design, in order to elevat the user’s health and to empower its capabilities. 

As a theo­re­tical work­shop, it was consisted of lessons that combined about 25 swift exer­cises, desi­gned to prac­tice rapid appli­ca­tion of the learned know­ledge, as seen in these examples (hanged on a colla­bo­ra­tive wall board). 

This trai­ning deve­loped the students’ abili­ties to design while impro­ving the user’s perfor­mance, and enab­ling him effec­tive, conve­nient, inde­pen­dent & safe usage, without any health damage (immediate or cumu­la­tive). All this – while preser­ving the values of equa­lity and respect to the user.

Eran Franco

Visua­li­sie­rung von Livesensordaten

Ziel in unserem Kurs war es, unserem Arduino das Spre­chen“ beizu­bringen: Mit NodeRed bauten wir uns eine Schnitt­stelle zwischen unserem Arduino der Werte verschie­denster Sensoren auslas und einem globalen MQTT Server, der diese Daten dann online zur Verfü­gung stellte. Die Sensor­werte konnten wir uns anschlie­ßend wieder vom MQTT Server auf eine lokale Webseite holen, wo die Werte genutzt wurden um visua­li­siert zu werden oder um bei bestimmter Mani­pu­la­tion der Sensor­werte eine Bedie­nung der Webseite zu ermög­li­chen. Die wohl span­nendsten Sensoren die wir in unserem Kurs nutzten waren unter anderem: Licht­spek­tral­sen­soren, Gesten­sen­soren, Magen­to­meter und Luftqualitätssensoren.

Luca Stetter, Hartmut Bohnacker

What if …

01 Amalia Gutmann
What if … es eine Pille gäbe, sodass Männer auch stillen können

02 Dominik Vassila­ko­poulos
What if … es kein Geld mehr gäbe und man statt­dessen mit Karma-Punkten bezahlen könnte.

03 Laura Jung­hanns
What if … Tiere spre­chen könnten (und eine poli­ti­sche Partei gründen würden)

04 Lisa Amann, Janik Frei­singer, Nikola John
What if … Soziale Medien von einem Tag auf den anderen abge­schaltet würden

05 Niklas Molder
What if … die Schwer­kraft auf der Erde viel kleiner wäre

06 Patrick Straub
What if … wir für alles, was wir tun, benotet und bewertet würden
(Bild: Recherche von Themen über die Menschen ungern sprechen)

07 Toni Richter
What if … Menschen wie Pflanzen wären


Florian Pfeffer

Explore the Light!

During the course students deve­loped very exci­ting small-scale expe­ri­mental models to inves­ti­gate diffe­rent light and shadow effects, colors and how diffe­rent ligh­ting tools in public places affect people’s mood and spatial perception.

Balázs Püspök

Orga­ni­sa­tion

Prof. Matthias Held

Prof. Matthias Held

Prorektor Forschung und Transfer
Produktgestaltung
Grundlagen der Gestaltung

Larissa Conrad

International Coordinator

 Bernhard Sacha

Bernhard Sacha

Studiengangskoordination Kommunikationsgestaltung

 Hannah Ricarda Clauss

Hannah Ricarda Clauss

Studiengangskoordination Produktgestaltung