Grundlagen Studienarbeiten


Grundlagen der Gestaltung I ist die Auseinandersetzung mit den elementaren gestalterischen Prozessen in statischen und dynamischen Medien, von einfachen Zeichenbeziehungen in der Fläche, bis hin zu komplexen interaktiv bedienbaren dynamisch/räumlichen Zeichengebilden.

Eine Einführung in die Grundoperationen sowie der Terminologie gestalterischer Prozesse durch strategisches Entwickeln von Gestaltungsvarianten anhand visueller Zeichen und deren Lagebeziehungen in der Fläche, im Raum und in der Bewegung.
Hier werden elementare praktische und theoretische Kenntnisse in zeitbasierten Medien, durch systematisch kombinierte, komplexitätssteigernd aufeinander bezogene Übungsfolgen, erworben. Diese werden anfänglich in manueller Weise bearbeitet und computergeneriert fortgesetzt.

Studierende
Sven Stumm
Betreuer
Prof. Michael Götte

Farbtextur – Interaktion von Form, Farbe und Material
Untersuchung zur Prägnanz von Form, Flächen-, Kontrast- und Farbwirkung, Körperhaftigkeit und Tiefe. Am Beispiel einer isometrischen Modulreihe werden die Möglichkeiten veränderter Formwahrnehmung durch die Parameter Licht, Farbe und Oberfläche betrachtet. Linear-grafische, flächig-plakative und volumenbetonte Belegungsschemata bei gleicher Form werden verglichen und deren Einfluss auf die Interpretation der Form und die Unterschiede der Haptik bewertet. Die Belegungsvarianten werden als empfindungsgemäß gleichabständige zwei- und dreidimensionale Reihen visualisiert.

Studierende
Eva Daniel, Emin Ayyaz, Linda Moser, Verena Högerl, Carolin Frontzek
Betreuer
Prof. Gabriele N. Reichert
Kurs
2. Semester

Jahreskalender
Ziel des Projektes ist einen Jahreskalender zunächst im Plakatformat und im zweiten Schritt dynamisch interaktiv zu gestalten. Die Darstellungsmittel zur Umsetzung beschränken sich auf den Einsatz von abstrakten (geometrischen) Formen und der (systematischen) Anwendung von Farbe.
D.h. es werden keine, wie in der Regel üblich, alphanumerischen Zeichen verwendet. Dennoch erhebt der zu gestaltende Kalender den Anspruch, in allen darin enthaltenden Informationsschichten, für den Betrachter eindeutig lesbar zu sein. Der Kalender sollte sich nicht nur auf die Anzahl der Tage, Wochen und Monate beschränken sondern auch weitere regelmäßige wie unregelmäßige Einheiten der zeitlicher Erfassung enthalten (bspw. Mondphasen, Ebbe/Flut, Tag-/Nachtzeiten, etc. ...). Die Hierarchie dieser Informationseinheiten unterliegt keiner festen Reihenfolge.

Studierende
Florian Hechinger
Betreuer
Prof. Michael Götte
Kurs
2. Semester

Audiovisuelle Systeme I
Audiovisuelle Systeme I ist das fortgesetzte Auseinandersetzen mit Entwurfsmethodik und dem Regelwerk visueller Prozesse und Phänomene. Wir suchen Analogien und Übertragbares, um durch Erkenntnisse, Erfahrungen und Wissen aus anderen Bereichen um für unsere eigene Disziplin zu lernen. Musik ist eine dafür interessante gestalterische Ausdrucksform. Musik bedient sich in der Regel strenger mitteilungsorientierter Aufbauprinzipien. Für das gesamte Regelwerk einer Musiksequenz in seiner strukturellen und thematischen Vielfalt, lässt sich ein ebenso vielfältiges, visuelles Regelwerk herstellen. In dieser Übertragungsleistung liegen für uns wertvolle Erkenntnisse über Dramaturgie, Struktur, Systematik, Mitteilungsqualität und Methodik gestalterischer Prozesse. Der Projektschwerpunkt ist also die möglichst exakte Wiedergabe des Regelwerkes der Vorlage, d.h. die Systematik von Zeichenbeziehungen und nicht die Zeichen oder Elemente selbst. Mit diesen „abstrakten“ visuellen Repertoires lassen sich alle Facetten eines Musikstückes erfassen. Die Auseinandersetzung mit dem Umfang der Möglichkeiten an Formdefinition und deren Beziehungen beansprucht bereits intensiv angewendete morphologische Darstellungsmethoden.



Studierende
Florian Hechinger
Betreuer
Prof. Michael Götte

Farbinfofächer
25 zentrale Fakten, Begriffe, Modelle und Theorien zur Phänomenologie von Form und Farbe werden in einem Kurzprojekt recherchiert und mit Quellen und Abbildungen dargestellt. Dabei wird die Grundidee des 'Farbmusterfächers' genutzt und für diese Nachschlage- und Stichwortreferenz ein individuelles Gestaltungskonzept entwickelt, das der Funktion einer knappen Informationsdarstellung gerecht wird. Die Inhalte sind Kenntnisgrundlage für den weiteren Projektverlauf und vertiefen das gestalterische Methodenrepertoire zur Organisation von Text und Bild.

Studierende
Kristina Baur
Betreuer
Prof. Gabriele N. Reichert
Kurs
2. Semester

Interaktive Systeme I
Was anhand von ausgewählten didaktischen Beispielen zur Vermittlung von Technikgeschichte und Naturwissenschaft in der klassischen Fachliteratur für die Informationsstrukturierung gilt, wird hier übertragen und deutlich erweitert durch deren interaktiven Verfügung in dynamischen Systemen unter Berücksichtigung der hierarischen Ordnung, Lesbarkeit, und aller Formen von Zeichensystemen, Bildreproduktion, Animation und Film.
Dazu gilt es in diesem Projekt eine kontextuelle Ganzheit zu schaffen, die in teils inhaltsassoziativen, wie logischen Zusammenhängen diese auf unterschiedlichen Vermittlungsstrategien vereint. So werden die Potentiale der medialen Möglichkeiten auf methodischen Wege kennengelernt, um sie dann auch so zu nutzen, dass sinnfällige und nachhaltige Wissensvermittlungssysteme entstehen.

Betreuer
Prof. Michael Götte

Grundlagen der Gestaltung I, Interferenzen.
Zur Einführung in gestalterische Entwurfsprozesse werden Aufbau, Dynamik und Dramaturgie visueller Strukturen und Zeichenverbände in der Ebene untersucht. Die fotografische Beobachtung geometrischer Phänomene dient als Grundlage einer Analyse der wahrnehmungstheoretischen, strukturellen und methodischen Prinzipien von Darstellung und Wirkung. Die gewonnenen Erkenntnisse werden in einer systematischen Untersuchung der visuellen Qualität von Zeichen sowie deren kombinatorischer und struktureller Eigenschaften eingesetzt. Variationen und Experimente zu Überlagerung und Verdichtung werden zur Visualisierung der Eigenschaften von Zeichenclustern in Fläche und Raum entwickelt.

Studierende
Janina Reß
Betreuer
Prof. Gabriele N. Reichert

Export
Buchstabe G
Grundlagen

Alles, worauf die Studierenden im Hauptstudium bauen: Entwurfsmethodik, die gesetzmäßigen Zusammenhänge von Wahrnehmung und Gestaltung, Darstellungsmethoden, Modellbau, Typografie, Fotografie, Film und Multimedia und die Arbeitsfelder der Interak[…]