Rot Grün Blau mit anderen Augensehen – Tipps zum Umgang mitFarbsehstörungen für DesignerInnen

Im Design wird barrierefreie Gestaltung thematisiert, somit auch das visuelle Problem durch Farbsehstörungen. Das Buch informiert und zeigt Strategien im Umgang mit Farbsehstörungen für DesignerInnen.

Bachelorarbeit von:
Leandra Zimmermann

Betreuer:
Prof Jürgen Hoffmann
Prof Ulrich Schendzielorz

Farbenblindheit wird oft als Schimpfwort verwendet, wenn es wartenden Autofahrern zu lange dauert bis ihr Vordermann losfährt. Doch hinter dieser Beleidigung steckt eine ernsthafte Schwäche, die offiziell als Behinderung zählt. Betroffenen ist es unmöglich Farben zu sehen und die Farbunterschiede werden nur in Kontrasten wahrgenommen. Diese Sinnesschwäche betrifft nur einen Bruchteil der Bevölkerung, allerdings sind es einige mehr die von Farbsehstörungen in verschiedenen Nuancen und Ausprägungen betroffen sind, wie z.B. der Rot-Grün-Farbsehschwäche.

In den letzten Jahren ist in der Gestaltung das Bewusstsein zur Rücksicht auf Behinderungen, Schwächen und Störungen mehr und mehr thematisiert worden, man spricht von Barrierefreier Gestaltung. Ein wichtiger Aspekt in der visuellen Gestaltung und Kommunikation ist das Sehen, aber was ist wenn dieser Sinn gestört ist und anders funktioniert? Unsere Aufgabe als Gestalter ist es Informationen in visualisierter Form zu vermitteln. Dabei darf keiner aus der Zielgruppe ausgeschlossen oder diskriminiert werden. Oft ist es schwierig alle Ansprüche, Bedürfnisse und Schwächen zu kennen und diese zu berücksichtigen, da man selbst nicht von möglichen Einschränkungen betroffen ist. Mit Hilfe von »Rot Grün Blau mit anderen Augen sehen – Tipps zum Umgang mit Farbsehstörungen für DesignerInnen« soll eine Auseinandersetzung mit der Problematik statt finden, die auch in Verbindung mit einer langfristigen Verbesserung steht. In diesem Buch soll speziell diese Schwäche als Teilbereich der visuellen Barrieren thematisiert werden. Beschreibend und darstellend wird auf die Problematik aufmerksam gemacht, für die Einschränkung der Farbsehstörung sensibilisiert und erarbeitete und visualisierte Lösungsansätze werden angeboten.

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