Erasmus-Programm

das Jahr 2021 markiert den Beginn einer neuen 7‑jährigen Erasmus+ Programm­ge­nera­tion. Kein anderes Programm verkör­pert so sehr den gemein­samen Geist der euro­päi­schen Idee wie Erasmus+. Seit über 33 Jahren gilt Erasmus mit über 10 Millionen Geför­derten als Aushän­ge­schild für Studie­ren­den­aus­tausch und Verstän­di­gung in Europa.

Programm­über­blick

Das Programm enthält drei Leitak­tionen:

Leitak­tion 1 – Lern­mo­bi­lität von Einzel­per­sonen
Leitak­tion 2 – Zusam­men­ar­beit zwischen Orga­ni­sa­tionen und Insti­tu­tionen
Leitak­tion 3 – Unter­stüt­zung der Poli­tik­ent­wick­lung und der poli­ti­schen Zusammenarbeit

Die Zukunft des Programms steht ganz im Lichte der Verwirk­li­chung eines Euro­päi­schen Bildungs­raums und der Adres­sie­rung gesamt­ge­sell­schaft­li­cher Heraus­for­de­rungen Europas. Das neue Programm zielt darauf ab, Chan­cen­gleich­heit und Zugang, Inklu­sion, Viel­falt und Fair­ness in allen Berei­chen zu fördern. Mit den weiteren thema­ti­schen Schwer­punkten der digi­talen Trans­for­ma­tion und Nach­hal­tig­keit soll Erasmus+ einen wesent­li­chen Beitrag für das künf­tige nach­hal­tige Wachstum und den Zusam­men­halt Europas leisten. Das Programm fördert zudem die Entwick­lung sozialer und inter­kul­tu­reller Kompe­tenzen und unter­stützt eine aktive Bürger­schaft und demo­kra­ti­sche Teilhabe. 

Erasmus+: Enri­ching lives, opening minds“

Unter dem Motto Enri­ching lives, opening minds“ stärkt Erasmus+ die euro­pa­weite Zusam­men­ar­beit in allen Bildungs­be­rei­chen. In verschie­denen Programm­li­nien haben deut­sche Hoch­schulen die Möglich­keit, den inter­na­tio­nalen Austausch ihrer Studie­renden und ihres Hoch­schul­per­so­nals zu fördern, Koope­ra­tions- und Part­ner­schafts­pro­gramme zu etablieren und einen weit­rei­chenden insti­tu­tio­nellen Austausch zwischen Hoch­schulen in Europa und welt­weit zu nutzen. Die Euro­päi­sche Kommis­sion bietet mit der neuen Programm­ge­nera­tion zahl­reiche Möglich­keiten, euro­päi­sche und inter­na­tio­nale Vernet­zung stra­te­gisch auszu­bauen. Dazu steht ein verdop­peltes Budget von über 28 Milli­arden Euro zur Verfü­gung, mit dem 10 Millionen Mobi­li­täten sowie eine große Band­breite an Projekten in allen Bildungs­sek­toren ermög­licht werden sollen. Infor­ma­tionen zum Erasmus+ finden Sie auf der Webseite der Euro­päi­schen Kommis­sion.

Die inter­na­tio­nale Öffnung, die Erasmus+ schon in der letzten Programm­ge­nera­tion insbe­son­dere im Hinblick auf die Förde­rung von Inco­ming-Studie­renden voll­zogen hat, wird im neuen Programm beson­ders für Outgoing-Studie­rende ausge­baut. Bis zu 20 Prozent eines Projekt­bud­gets kann zukünftig für die Mobi­lität außer­halb der Programm­länder (also auch für das Verei­nigte König­reich) genutzt werden.

Die Förder­mittel für die meisten Mobi­li­täts­maß­nahmen und die Stra­te­gi­schen Part­ner­schaften werden in den 33 Programm­län­dern (27 EU-Länder auch Island, Liech­ten­stein, Nord­ma­ze­do­nien, Norwegen, Serbien und die Türkei) von den Natio­nalen Agen­turen vergeben. In Deutsch­land nimmt diese Aufgabe wie bisher der Deut­sche Akade­mi­sche Austausch­dienst (DAAD) wahr. Das Verei­nigte König­reich nimmt nicht mehr als Programm­land teil.

Unter dem Dach des EU-Bildungs­­­pro­­gramms Erasmus+ werden folgende Mobi­li­täts­maß­nahmen gefördert:

  • Auslands­stu­dium für Studie­rende (SMS)
  • Auslands­prak­tikum für Studie­rende (SMP)
  • Mobi­lität von Lehrenden (STA)
  • Mobi­lität von Personal (STT)

Erasmus Policy Statement

Erasmus-Charter

Jede Hoch­schul­ein­rich­tung, die am EU-Programm für allge­meine und beruf­liche Bildung, Jugend und Sport 2021 – 2027 (hier­nach​„das Programm“ genannt“) teil­nehmen und/​oder sich darum bewerben möchte, muss über eine gültige Erasmus Charta für die Hoch­schul­bil­dung (ECHE) verfügen.

Die ECHE wurde von der Euro­päi­schen Kommis­sion vergeben. Sie beweist, dass eine Hoch­schule alle Voraus­set­zungen für eine erfolg­reiche Teil­nahme am Erasmus+ Programm erfüllt.

Haftungs­klausel

Dieses Projekt wurde mit Unter­stüt­zung der Euro­päi­schen Kommis­sion finan­ziert. Die Verant­wor­tung für den Inhalt dieser Veröf­fent­li­chung [Mittei­lung] trägt allein der Verfasser; die Kommis­sion haftet nicht für die weitere Verwen­dung der darin enthal­tenen Angaben.

Ansprech­partner

Weiter­ge­hende Infor­ma­tion und Bera­tung zu den Erasmus+ Mobi­li­täts­maß­nahmen erhalten Sie beim

Deut­schen Akade­mi­schen Austausch­dienst
Natio­nale Agentur für EU-Hoch­schul­zu­sam­men­ar­beit
Kenne­dy­allee 50
53115 Bonn
Tel.: +49(0)228/882‑8877
Fax: +49(0)228/882 – 555
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