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HfG-Teams beim Annual Multimedia Award 2013 erfolgreich


Drei Interaktionsgestaltungs-Teams der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd haben beim Annual Multimedia Award 2013 mit ihren einfallsreichen, innovativen Projekten gepunktet: Mit dem Nachwuchspreis ausgezeichnet wurden das Studienprojekt „In my Fridge“ sowie die beiden Bachlor-Abschlussarbeiten „Informative Frischetheke – Orientierungshilfe für den Einkauf“ und „Prototyping Interfaces – Interaktive Skizzen mit VVVV“.

Interaktionsgestalter entwickeln unseren digitalen Alltag. Sie konzipieren, skizzieren und entwerfen neue interaktive Kommunikationswege und testen diese mit funktionalen, technischen Prototypen. Zu zwei der hier ausgezeichneten Designkonzepte wurden solche interaktiven Prototypen angefertigt, die neue Wege in der Lagerung und Kühlung von Lebensmitteln skizzieren.

Bezeichnung, Preis und zugehöriges Lebensmittel sind in Frischetheken – man denke hier an eine herkömmliche Wurst- oder Käsetheke - nicht zwingend auf einen Blick zuzuordnen. Die „Informative Frischetheke“ von Fabian Kreuzer und Benedikt Burgmaier gibt dem Konsumenten eine Orientierungshilfe beim Einkauf und dazu noch viele ergänzende Informationen zu den angeboten Produkten. Durch simples Deuten mit dem Finger wird das Gewünschte angeleuchtet und Preis und Bezeichnung am Thekenrand und den Scheiben eingeblendet. Wer an weiteren Informationen interessiert ist, wie etwa die Herkunft des Produkts oder Zubereitungstipps, kann sich dies ebenfalls hier abrufen. Insgesamt geht mit diesem neuartigen Kühlkonzept der Einkauf für Kunden und Personal zielgerichteter vonstatten. Die Bachelor-Arbeit aus dem Wintersemester 2011/12 wurden von den HfG-Professoren Hans Krämer und Dr. Georg Kneer betreut.

Schon in einem früheren Studienprojekt hat sich Fabian Kreuzer, hier im Team mit Markus Lorenz Schilling, über Kühlsysteme Gedanken gemacht. Die beiden Interaktionsgestalter entwickelten einen interaktiven, energiesparenden Kühlschrank, der dem Verbraucher über ein Touchdisplay an der Tür Informationen über Menge, Haltbarkeit und Qualität zu allen darin gelagerten, aber auch zu den im Haushalt befindlichen Lebensmitteln gibt. Dieses Zukunftsszenario basiert auf der Annahme, dass Lebensmittel nicht mehr mit einem Barcode, sondern mit RFID-Chips (Radio-Frequency Identification) gekennzeichnet werden, mit denen dies technisch realisierbar wäre.

Mit ihrem Konzept wurden die beiden im Frühjahr bereits als „Übermorgenmacher“ im Rahmen des 60jährigen Jubiläums des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Die Bachelorarbeit „Prototyping Interfaces – Interaktive Skizzen mit VVVV“ von Jan Barth, Roman Stefan Grasny, Mark Lukas und Markus Lorenz Schilling zeigt, wie Gestalter heute modernste Technologien, wie beispielsweise den Mikrocontroller Arduino oder neueste Trackingtechnologien wie die Xbox Kinect, für ihre kreativen Denk- und Entwicklungsprozesse einsetzen. Ihr Handbuch ist ein standardisiertes Nachschlagewerk für alle, die sich mit digitaler Gestaltung befassen. Die ergänzende Website bietet ein Forum für aktuelle, technische Fragestellungen und die Möglichkeit Tools herunterzuladen. (Wintersemester 2011/12; Betreuung durch Prof. Hartmut Bohnacker und Prof. Ralf Dringenberg).

Der Annual Multimedia Award markiert Trends in der digitalen Markenkommunikation und wird jährlich vergeben. Alle Preisträger werden zusammen mit ihren Arbeiten in einem Jahrbuch präsentiert.





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